Jetbridge Jesus, 2022

1-Channel Video, Colour, Sound, 9:59 min.

 

[English version below]

In Jetbridge Jesus wird die persönliche Migrationsgeschichte der Familie des Filmemachers mit den Themen Mobilität, Identität und der Faszination für das Fliegen verwoben und in einen Kontext mit internationalen Migrationsbewegungen gesetzt. Auf einer Reise zwischen schrankenlosem Himmel und Meer stellt der Film Grenzen in Frage und erhebt die Fluggastbrücke zum Transitraum schlechthin. Die Jetbridge symbolisiert die Befreiung von der räumlichen Fixierung der Architektur. Ihre bewegliche Struktur steht für eine neue Mobilität und Wandelbarkeit in der sich die Umwelt den Bedürfnissen des Menschen anpasst und nicht umgekehrt. Die Jetbridge verkörpert die erfolgreiche Gestaltung von Übergängen zwischen Migrationsfamilien und der Aufnahmegesellschaft. Der Film thematisiert so die Möglichkeit einer deterritorialisierten Welt und die Hybridisierung von Identität, in der sich die Unterschiede zwischen Migrant:innen und Flüchtlingen auflösen.

 

In Jetbridge Jesus, the personal migration story of the filmmaker’s family is interwoven with the themes of mobility, identity and the fascination with flying, and placed in a context with international migration movements. On a journey between the barrierless sky and sea, the film questions borders and positions the jetbridge to the transit space par excellence. The jetbridge symbolizes the liberation from the spatial fixity of architecture. Its mobile structure stands for a new mobility and changeability in which the environment adapts to the needs of humans and not vice versa. The Jetbridge embodies the successful creation of transitions between migrant families and the host society. The film thus addresses the possibility of a deterritorialized world and the hybridization of identity, in which the differences between migrants and refugees dissolve.

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